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Ubuntu muß jedoch irgend was anderes sein, bloß was!?
Vor allem die merkwürdige Art der Paßwortvergabe ist mir ein totales Rätsel.
Selbstverständlich weiß ich, daß Ubuntu auf Debian basiert, man, das war doch bloß ein Scherz!
Ja, die Sache mit dem Rootkonto ist das, was ich nicht verstehe, denn der, der ein System installiert ist doch zwangsläufig Root, warum soll man dessen Konto nach Abschluß der Installation deaktivieren, nur um es danach wieder zu aktivieren, was man ja tun muß. Die Begründung, die Ausführung von bösen Programmen als Root zu verhindern ist doch Unsinn, keiner fährt ein unixoides System als Root, ich kenne jedenfalls keinen.
Gut, 75% der Windowsuser tun das angeblich, aber das ist ja wohl nicht unser Problem.
Auf meinen FreeBSD-Systemen kann ich mich selbstverständlich auch nicht als Root einloggen, in /etc/ttys sind die Konsolen auf 'insecure' gesetzt.
Deswegen muß man doch das Rootkonto nicht deaktivieren, vor allem nicht, wenn man das System dann im Single-User-Mode als Root starten kann, und das noch dazu ohne Paßwort, das ist doch total irrational.
@ kryptart: schon mal an ssh -l root@1.2.3.4 gedacht?
Die Sache mit sudo sollte jetzt nicht nur auf das root-Konto bezogen werden. Mittels sudo kann man halt einfach Privilegien selektiv an qualifizierte Benutzer vergeben (vom DHCP-Admin bis zur Verwendung des root-Kontos) OHNE das root-Passwort publizieren zu müssen. Dass sudo bei vielen Ubuntu Instalation auf die root-Geschichte beschränkt bleibt, ist eher ein konzeptionelles Problem.
Ich würde mittels sudo jedoch niemals z.B. eine Shell freigeben, und ob ich auf einem System mit vielen Nutzern überhaupt sudo installieren würde, würde ich mir eher zweimal überlegen, eher nicht.
Um root zu werden, nutze ich su, nur der User der in der Gruppe wheel steht, kann auch root werden. Aber das ist halt FreeBSD.
Weshalb Ubuntu sudo auch für die Vergabe des root-Passwd verwendet, ist mir rätselhaft, denn dadurch wird doch der Zweck von sudo, Vergabe von root-Rechten an bestimmte Prozesse ohne Preisgabe des root-Passwd, ausgehebelt, oder nicht?
Oder verstehe ich da vielleicht irgenwas fundamental falsch?
erstmal zu zyon in Post #2 ... entweder ich überlese den Sarkasmus, oder vermute einfach, dass du Apple User bist
Zum Hauptthema:
Ich verstehe dieses Zertifikatsgedöhns eh nicht. Zertifikate sind nicht Zeitlos, werden aber so angesehen. Das ist wie mit dem Schulabschluss. Was damals für mich ein Realschulabschluss war, ist heute maybe nur noch ein Hauptschulabschluss. Weiterhin gibt es bisher nur sechs Zertifikate, welche auch als Zertifikate betitelt werden dürften - ich meine damit die RHC* Zertifikate (Redhat). Diese bestehen nämlich hauptsächlich aus praktischen Prüfungen und nicht Auswendiglern-Fragen, wie Microsoft Zerts oder LPI. Über den Sinn von Zertifikaten muss man sich nicht streiten - die einen Studieren, die anderen erhöhen Ihre Qualifikation durch Zertifikate. Was ein Zertifikat aber aussagt, ist eine ganz andere Geschichte




