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Submitted by Christian Schneider on Sa, 2009-03-21 19:35
In einem offenen Brief fordern die betroffenen Familien der getöteten Schülerinnen und Schüler von Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Merkel ein Verbot der Killerspiele.
Im Brief, der auch in der Lokalzeitung abgedruckt wurde, fordern die Mitglieder von sechs Familien: "Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt."
Horst Köhler reagierte heute bereits im Rahmen seiner Trauerrede in der Kirche und forderte Politik und Gesellschaft auf, gegen gewaltverherrlichende Computerspiele und Filme vorzugehen. Er geht von einer Schädigung der Zuschauer solcher Produkte aus. Dieser Art von Marktentwicklung sollte seiner Meinung nach Einhalt geboten werden.
Im Brief der Opferfamilien wird dazu aufgefordert, jungen Menschen den Zugang zu Waffen zu erschweren. Die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole sollte so erst ab einem Alter von 21 Jahren erlaubt werden. Die Politik solle zudem darüber nachdenken, die groß-kalibrigen Waffen komplett zu verbieten. Auch ist den Autoren des Briefes zu viel Gewalt im Fernsehen zu sehen. "Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird." Eine "Gewaltquote" sollte als Lösung eingeführt werden.
Außerdem wird das Verbot der Killerspiele gefordert. Nicht nur die Regale der Computergeschäfte, auch das Internet soll aufgeräumt werden. So ruft man nach mehr Regulierung und Jugendschutz im Internet. "In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen." Es bleibt abzuwarten, wie aus den Reihen der Politik auf diese Forderungen reagiert wird.
(via gulli)
Leute.. vergesst das. Es wird kein Verbot von "Killerspielen" geben. Wieso nicht?! Ganz einfach. Was soll sonst als Ausrede beim nächsten Amoklauf herhalten? Gut. Sschäuble ist vielleicht dafür, weil der dann noch 'n bullshit'igen Grund mehr fuer sein Hirngespinst aka "Bundestrojaner" und die Onlinedurchsuchung hat, aber sonst.. naja.. das Waffengesetz verschärfen vielleicht noch, aber das betrifft dann auch nur die, die sich legal Waffen kaufen dürfen, also is das auch für'n Arsch. Lasst es doch lieber so wie es jetzt ist. So richtig mit knallhart recherchierten Fakten und objektiver Berichterstattung seitens der Medien und deren anerkannten Experten.
Wayne.. ich geh weiter prboom spielen und lauf mit der Kettensäge im GOD-Modus Amok. Aber sagt es nich weiter, weil sonst brauch ich noch 'n Waffenschein für meine Stihl.
in Politik/Presse, Software
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Tags für diesen Artikel: amok, amoklauf, online durchsuchungen, presse, sschaeuble, stihl, winnenden
Und hier die Berichterstattung zu dem Amoklauf
Submitted by Christian Schneider on Fr, 2009-03-13 15:04
http://www.hanno.de/blog/2009/guten-abend-meine-damen-und-herren-sie-sehen-die-abendnachrichten/
Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.
Leider nicht wirklich eine Satire.
Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.
Es hat einen Amoklauf an einer Schule gegeben. Schrecklich, schrecklich. Wir zeigen Ihnen nun grausame Bilder.
Im Anschluss daran eine Live-Schaltung zu unserem Reporter vor Ort. Wie grausam war es denn, Herr Kollege? “Oh, es war schrecklich. Hier ein paar weinende Mitschüler, die ich vor die Kamera gezerrt habe. Und hier spreche ich mit geschockten Eltern. Und jetzt ein Straßeninterview mit verschiedenen Anwohnern, die nichts zum Fall sagen können, aber alle sehr betroffen sind.”
[Vollständiger Artikel]
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Das traurige ist nur, dass der Artikel eigentlich gar keine Satire ist.













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