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Alkoholverbot in Bayern?
Submitted by Christian Schneider on Sa, 2010-03-20 14:25
Das dritte Jahr in Folge hat Innenminister Joachim Herrmann bei der Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) den Zusammenhang von Alkohol und Gewalt bei Jugendlichen beklagt. Stets werden Gegenmaßnahmen nur angekündigt aber nicht umgesetzt. Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG), fordert ein Ende dieser “Ankündigungspolitik”. “Wer Marktführer der Inneren Sicherheit sein will, muss handeln. Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat hier inzwischen Maßstäbe gesetzt”, so Benker.(via Cop2Cop)
Die DPolG fordert seit März 2008 die Einführung eines generellen Verkaufsverbots für Alkohol an Tankstellen und Kiosken zur Nachtzeit zwischen 20 und 6 Uhr. Die Kriminalstatistiken der Jahre 2007, 2008 und die aktuelle PKS dokumentieren eine ständige Zunahme alkoholbedingter Gewaltdelikte Jugendlicher und Heranwachsender. Allen Beteiligten ist klar, dass das “Vorglühen” zu einem allabendlichen Ritual geworden ist. Dabei sind nach polizeilichen Erkenntnissen insbesondere Tankstellen zu Versor-gungsstellen für Jugendliche geworden, die sich mit ausreichend Alkohol für die Nacht eindecken. Bereits im März 2008 hatte die DPolG öffentlich und in einem Schreiben an den Minister auf die Notwendigkeit eines nächtlichen Verkaufsverbots für Alkohol hingewiesen und die Bayerische Staatsregierung nach dem Vorbild Baden-Württembergs, wo eine solche Regelung nun seit 1. März 2010 gilt, zum Tätigwerden aufgefordert.
Nach gut zwei Jahren sind bei der Bayerischen Staatsregierung erste Anzeichen eines Umdenkens erkennbar. Allerdings ist die Absicht, das Alkoholverkaufsverbot erst ab 22 Uhr beginnen zu lassen und auf Spirituosen zu beschränken, nur halbherzig. Benker ist überzeugt, dass nur ein Trockenlegen dieser Quellen bereits ab dem Ladenschluss von 20 Uhr positive Auswirkungen auf die alkoholbedingten Gewalttaten, deren Leidtragende häufig auch Polizeibeamtinnen und -beamte sind, haben wird.
Wird garantiert helfen, weil ja niemand auf die Idee kommt, sich vor 22:00 zwei Kästen Bier und vier Flaschen Schnaps zu kaufen.
Welcome to Bavaria..
Submitted by Christian Schneider on Do, 2006-01-12 14:25
singen die Biermösl Blosn, aber wenn ich lese was in Bayern so abgeht, dann frag ich mich schon manchmal.. Hier hab ich ja schon festgestellt, dass in Bayern anscheinend alles ein bisschen anders ist, aber heute hab ich mal das Wochenblatt durchgelesen und auf Seite 16 ist mir folgender Bericht ins Auge gesprungen.
Fuer diejenigen, die nicht alles lesen wollen, hier eine kurze Zusammenfassung. Alois heiratet und adoptiert zwei Kinder. Seine zwoelfjaehrige Stieftochter bringt er ins Bett und "streichelt" sie an der Brust und im Intimbereich. Jahre spaeter wiederholt er das mit der zwoelfjaehrigen Freundin seiner Tochter, nur das er sie festhaelt, auszieht, "streichelt" und sie zum Oralverkehr zwingt.
Bei der Verhandlung sagt er, dass das mit seiner Stieftochter nicht wahr ist und er ihre Freundin fuer viel aelter gehalten habe und sie sowieso freiwillig mitgemacht hat (ist meine Definition von einvernehmlich). Der Richter hat ihn dann geschimpft, worauf Alois eingelenkt hat und dann eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren (selbstverfreilich mit Bewaehrung) bekommen hat und der Freundin 1000 Euro "Schmerzensgeld" zahlen muss.
Nein! Das wird kein "Todesstrafe fuer Kinderschaender" - Kreuzzug! Ich versteh das ganze nur nicht so ganz. Bei sexuellem Missbrauch (und nichts anderes ist das in meinen Augen) wird von "streicheln" gesprochen und bei erwiesener Schuld eine Bewaehrungsstrafe verhaengt. Es steht auch nichts darueber drin, was mit seinem Sohn passiert der noch bei ihm lebt. Wahrscheinlich bleibt er bei ihm und das Jugendamt kuemmert sich 'n Haufen Scheisse um ihn.
Gut das es sich bei Alois um keinen "Grosskopferten gehandelt hat. Da waer es dann wahrscheinlich nie aufgekommen und/oder die Zeugen waeren (rein aus Zufall versteht sich) zu Tode gekommen wie es im Fall von Marc Duroux passiert ist.
% fortune politics
When you live in a sick society, just about everything you do is wrong.













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