"Ich hab sogar schon
pdns installiert und 127.0.0.1 als Nameserver eingetragen, aber trotzdem dauert es ewig!" .. so einer der Admins (Nein. Nicht der mit der glorreichen issue.net.). Auf meine Nachfrage wo er den Nameserver (also 127.0.0.1) eingetragen hat, kam "
in der /etc/resolv.conf" als Antwort und ein verdutzter Gesichtsausdruck als ein
cat /etc/resolv.conf kein 127.0.0.1 enthielt. Das
# Dynamic resolv.conf(5) file for glibc resolver(3) generated by resolvconf(8)
# DO NOT EDIT THIS FILE BY HAND -- YOUR CHANGES WILL BE OVERWRITTEN
in den ersten beiden Zeilen der Datei hat er anscheinend überlesen.
Ich muss aber zu seiner Verteidigung dazu sagen, dass obiges nicht das eigentliche Problem war; das war nämlich
PEBKAC. pdns(d) wurde zwar korrekt installiert und konfiguriert, allerdings stand in der /etc/pdnsd.conf folgendes:
server {
ip = 127.0.0.1
192.168.1.2
(weitere, externe DNS-Server)
[...]
timeout = 30;Somit hat pdns(d) zuerst versucht via 127.0.0.1 den DNS zu
resolven, anschließend auf 192.168.1.2 (was total sinnbefreit war, da 192.168.1.2 die IP der Kiste war) und dann erst die anderen DNS-Server die in der pdnsd.conf eingetragen waren, abgearbeitet hat. Das ganze dann noch mit einem Timeout von 30 und dann ist auch eine Query time von
315 msec bei einem einfachen
dig 127.0.0.1 www.heise.de durchaus möglich.
Aber hey.. ich hab ja Sonntags sonst nichts zu tun als im Serverraum zu sitzen und ab und zu gegen die E10000 zu treten.
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