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Submitted by Christian Schneider on Mo, 2011-01-31 13:50
Das Bayerische Landeskriminalamt greift zu fragwürdigen Überwachungsmethoden. An sich war der Behörde gerichtlich nur gestattet, die Telekommunikation eines Beschuldigten zu überwachen. Einen auf den Computer des Betroffenen geschleusten Trojaner nutzten die Beamten aber auch dazu, alle 30 Sekunden einen Screenshot des Browserinhalts abzugreifen. Dies hat das Landgericht Landshut nun für unzulässig erklärt.Quelle: law blog
[...]
Gegen das Einschleusen eines Trojaners zum Knacken von Skype hatte das Landgericht nichts einzuwenden. Das ist jedoch höchst umstritten.
[...]
Den Zugriff auf die Festplatte des Beschuldigten, also eine Online-Durchsuchung im eigentlichen Sinn, hatte übrigens schon das Amtsgericht ausdrücklich untersagt.
Das ist die sagenumwobene Überwachung des Computers eines Verdächtigen? Also die, die auch bei den pöhsen Terroristen zum Einsatz kommt? Was machen die wenn dort kein Windows eingesetzt wird? Oder überhaupt keine GUI? Oder eine GUI und der Inhalt der Mails wird als Anlage eingefügt? Oder wenn die nicht von daheim aus, sondern vom Internet-Café aus surfen? Zuzutrauen wäre es denen, weil Verbrecher und Terroristen sind klug genug. Also wenn das die Mittel sind die uns gegen die ständig wachsende Terrorgefahr schützen soll.. wir werden alle störben!
"Wer auf Behoerdenseiten surft, wird registriert"
Submitted by Christian Schneider on Fr, 2007-11- 9 07:10
http://www.welt.de/[..]/Wer_auf_Behoerdenseiten_surft_wird_registriert.html
Internetnutzer, die Webseiten von Ämtern und Ministerien besuchen, bleiben nicht unbemerkt: Die IP-Adresse des Computers wird vom Bundeskriminalamt gespeichert und manchmal auch identifiziert. Auch weitere Informationen über den Surfer werden protokolliert.
Wer im Internet die Seiten von Bundesbehörden oder Bundesministerien anklickt, der muss in der Regel damit rechnen, dass seine Identifizierung im Internet über die so genannte IP-Adresse gespeichert wird. Das räumte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion ein, wie der Pressedienst des Bundestages bekanntgab. So werde beim Bundeskriminalamt (BKA) die IP-Adresse nicht nur protokolliert, sondern im Fall einer "signifikanten Zugriffsfrequenz" auch identifiziert. Auch die überwiegende Zahl der Ressorts der Bundesbehörden speichere die IP-Adressen der Website-Besucher.
Zur Begründung gab die Bundesregierung beim BKA an, dies diene dem Zweck der Strafverfolgung im Rahmen konkreter Ermittlungsverfahren, "um notwendige Anschlussmaßnahmen" zu ergreifen, also Auskunftsersuchen gegenüber dem Provider. Neben der Adresse würden alle "notwendigen technischen Begleitdaten" wie Uhrzeit und Dauer des Zugriffs gespeichert, mit der sich die IP-Adresse auf der Homepage melde.
Auch bei Bundesbehörden sei die Speicherung "insbesondere aus Sicherheitsgründen notwendig". Die Bundesverwaltung sei kontinuierlich "massiven" Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Nicht abschließend geklärt sei, ob es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handele.
Die IP-Adresse (internet protocol) wird jedem Internet-Nutzer automatisch zugeteilt. Anbieter sind verpflichtet, diese bei Privatanwendern wechselnden Daten zu protokollieren. Darüber wird nachvollziehbar, wessen Computer zu einem bestimmten Zeitpunkt im Internet war.
Klar. Weil solche Attacken auch hauptsaechlich von Deutschland aus gestartet werden und keiner der Angreifer so schlau ist, Proxys zu verwenden. SPAM und dDoS als fadenscheinige Ausrede fuer Datenspeicherung. Jungs.. ist lasst gewaltig nach. Da hoert sich ja "Terrorgefahr" und "Cyberkriminalitaet" noch glaubwuerdiger an.
Mit mir kann man nicht diskutieren
Submitted by Christian Schneider on Di, 2007-07-24 10:15
Das wurde mir zumindest heute gesagt. Ich war/bin bei einer "Firma" (Name/Ort spielt keine Rolle), wo mir ein Befuerworter des "Bundestrojaners" erklaert hat, dass dieser (also der Bundestrojaner) dafuer sorgt, dass Terroristen sozusagen virtuell ueberwacht werden koennen und somit ihr Handlungsspielraum eingeschraenkt wird.
Er (der Befuerworter des Bundestrojaners) hat damit argumentiert, dass ja niemand so genau weiss ob das auf Hard- oder Softwarebasis ablaeuft und mir vorgeschlagen, dass ich in die Rolle eines Terroristen schluepfe, damit er mir aufzeigen kann, wie sehr mein Spielraum eingeschraenkt wird. Jetzt muss ich dazu sagen das ich es wirklich ausprobieren und ihn nicht angreifen wollte und deswegen hab ich mich darauf eingelassen. Folgende Situation: Ich bin ein Terrorist der den Bundestag in die Luft sprengen will (wenn schon, denn schon!). Das lief dann wie folgt ab (die Fragen/Antworten sind auf das noetigste gekuerzt).
Er: Deine Plaene fuer den Anschlag sind auf Deinem PC gespeichert und die kann man abrufen und dann Massnahmen treffen.
Ich: Nein. Die hab ich auf einem USB-Stick mit verschluesseltem Dateisystem und den habe ich immer bei mir.
Er: Aber Du brauchst einen PC damit Du an die Plaene kommst und Deiner ist ja durch den Bundestrojaner ueberwacht.
Ich: Dann kauf ich mir einen Laptop.
Er: Aber Du musst ja auch online gehen.
Ich: Wieso? Der USB-Stick funktioniert ja auch ohne Internetverbindung oder?
Er: Ja schon, aber wie willst Du Dich mit den anderen Terroristen absprechen?
Ich: Dann geh ich in ein Internet-Cafe oder such mir ein offenes WLAN.
Er: Und wenn das nicht funktioniert?
Ich: Wieso soll das nicht funktionieren?
Er: Weil der andere Terrorist auch ueberwacht wird.
Ich: Dann schreib ich ihm einen Brief.
Er: Und wenn Dein Briefwechsel auch ueberwacht wird?
Ich: Auch durch den Bundestrojaner?
Er: Nein. Durch die Informationen die er auf Deinem PC gefunden hat.
Ich: Da findet er nix, weil ich die wenn ueberhaupt auf dem USB-Stick habe.
Er: Ja schon, aber fuer den Fall das doch..
Ich: Dann werfe ich den frankierten Brief in einen Briefkasten und schicke ihn an die Cousine seiner Tante zweiten Grades.
Er: Aber er muss den dann auch irgendwann abholen!
Ich: Dann mach ich es ganz kompliziert. Dann plane ich den Anschlag im Ausland und trete mit ihm in Deutschland gar nicht in Kontakt.
Er: Jetzt schweifen wir ab... es geht um den Bundestrojaner.
Ich: Stimmt. Und der verhindert im Ausland geplante Anschlaege jetzt wie genau?!
Er: Indem man Zugriff auf den Rechner des Terroristen bekommt!
Ich: Bekommst Du ja gar nicht, weil Du nichtmal weisst welches OS ich verwende.
Er: Das kriegt man schon raus.
Ich: Na und? Dann wuchte ich in Terroristenmanier einen Fussgaenger mit einem Laptop in der Hand um, boote eine Live-CD wie GRML und nutze den dann.
Er: Das ist mir jetzt zu bloed. Mit dir kann man einfach nicht normal diskutieren!
Sollte es mal zu einem Buergerkrieg kommen, erinnert mich bitte daran, dass ich den Typen zuerst erschlage.
Er (der Befuerworter des Bundestrojaners) hat damit argumentiert, dass ja niemand so genau weiss ob das auf Hard- oder Softwarebasis ablaeuft und mir vorgeschlagen, dass ich in die Rolle eines Terroristen schluepfe, damit er mir aufzeigen kann, wie sehr mein Spielraum eingeschraenkt wird. Jetzt muss ich dazu sagen das ich es wirklich ausprobieren und ihn nicht angreifen wollte und deswegen hab ich mich darauf eingelassen. Folgende Situation: Ich bin ein Terrorist der den Bundestag in die Luft sprengen will (wenn schon, denn schon!). Das lief dann wie folgt ab (die Fragen/Antworten sind auf das noetigste gekuerzt).
Er: Deine Plaene fuer den Anschlag sind auf Deinem PC gespeichert und die kann man abrufen und dann Massnahmen treffen.
Ich: Nein. Die hab ich auf einem USB-Stick mit verschluesseltem Dateisystem und den habe ich immer bei mir.
Er: Aber Du brauchst einen PC damit Du an die Plaene kommst und Deiner ist ja durch den Bundestrojaner ueberwacht.
Ich: Dann kauf ich mir einen Laptop.
Er: Aber Du musst ja auch online gehen.
Ich: Wieso? Der USB-Stick funktioniert ja auch ohne Internetverbindung oder?
Er: Ja schon, aber wie willst Du Dich mit den anderen Terroristen absprechen?
Ich: Dann geh ich in ein Internet-Cafe oder such mir ein offenes WLAN.
Er: Und wenn das nicht funktioniert?
Ich: Wieso soll das nicht funktionieren?
Er: Weil der andere Terrorist auch ueberwacht wird.
Ich: Dann schreib ich ihm einen Brief.
Er: Und wenn Dein Briefwechsel auch ueberwacht wird?
Ich: Auch durch den Bundestrojaner?
Er: Nein. Durch die Informationen die er auf Deinem PC gefunden hat.
Ich: Da findet er nix, weil ich die wenn ueberhaupt auf dem USB-Stick habe.
Er: Ja schon, aber fuer den Fall das doch..
Ich: Dann werfe ich den frankierten Brief in einen Briefkasten und schicke ihn an die Cousine seiner Tante zweiten Grades.
Er: Aber er muss den dann auch irgendwann abholen!
Ich: Dann mach ich es ganz kompliziert. Dann plane ich den Anschlag im Ausland und trete mit ihm in Deutschland gar nicht in Kontakt.
Er: Jetzt schweifen wir ab... es geht um den Bundestrojaner.
Ich: Stimmt. Und der verhindert im Ausland geplante Anschlaege jetzt wie genau?!
Er: Indem man Zugriff auf den Rechner des Terroristen bekommt!
Ich: Bekommst Du ja gar nicht, weil Du nichtmal weisst welches OS ich verwende.
Er: Das kriegt man schon raus.
Ich: Na und? Dann wuchte ich in Terroristenmanier einen Fussgaenger mit einem Laptop in der Hand um, boote eine Live-CD wie GRML und nutze den dann.
Er: Das ist mir jetzt zu bloed. Mit dir kann man einfach nicht normal diskutieren!
Sollte es mal zu einem Buergerkrieg kommen, erinnert mich bitte daran, dass ich den Typen zuerst erschlage.













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