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Submitted by Christian Schneider on Mo, 2011-01-10 00:48
Diese Frage wurde mir neulich im Verlauf eines Mailaustausches gestellt, nachdem ich ihm auf Nachfrage einen Screenshot meiner aktuellen Arbeitsoberfläche geschickt habe der wie folgt aussah (klickst Du für groß, ja!?):

Nun sind mir ja Antworten dieser Art ja nicht wirklich neu und ich habe mich dazu ja auch schonmal geäußert, aber anscheinend sieht das ganze wirklich so unkomfortabel und extremst kompliziert aus. Nur ist es das nicht wenn man sich etwas eingearbeitet hat. Meine Workstation läuft 24/7/365 und wenn ich mich morgens einlogge, dann immer unter /dev/ttyN oder /dev/ttyCN (je nachdem auf welcher Kiste ich mich einlogge). Mal davon ausgegangen das ich gerade neu gebootet habe, starte ich zuerst eine neue Session von Tmux. Der startet dann automatisch die Programme, die ich für 98% meiner täglich anfallenden Arbeiten benötige.
Zwei leere Shells (ZSH regelt btw.!!!111!), Mutt für meine Mails, Slrn für Newsgroups, rtorrent für Torrents (Hallo liebe Content-Mafia. Für euch unvorstellbar, aber es gibt auch legale Torrents.), cmus für meine MP3s und Streams, SSH zu meinem Vserver, zwei Verbindungen zu CVS-Repos die ich betreue, Newsbeuter für meine RSS-Feeds, NcFTP für u. a. meine eigene Homepage und Irssi. Und das alles nur indem ich
So weit, so gut. Nur brauche ich auch gelegentlich einen Browser, wobei ich gestehen muss das dies immer seltener der Fall wird. Meistens um mal schnell was bei diversen Suchmaschinen zu suchen, aber da starte ich die Suche direkt aus der Shell heraus
Für die wenigen Foren die ich täglich abklappere habe ich Aliase angelegt, die mich direkt zu den neusten Beiträgen schicken (..../search.php?search_id=newposts z. B.). Youtube sehe ich mir aus Prinzip nicht mehr an, weil die ganzen This video contains content from Sony Music Entertainment. It is not available in your country-Meldungen langsam aber sicher extremst auf die Eier gehen. Und für die paar Mal die ich mir auf anderen Plattformen Clips/Streams ansehe, wird schnell Firefox gestartet.
Nun wurde mir schon einige Male gesagt das diese Programme uralt, nicht mehr zeitgemäß sind und es bessere Alternativen gibt. Das kann ja durchaus sein, aber für mich gibt es da keine Alternativen. Vim/GNU Emacs treten jedem text/plain-Editor von hier bis übermorgen in den südlichsten Punkt der Wirbelsäule, Slrn ist bei weitem konfigurierbarer und erweiterbarer als Knode und für Mutt trifft das gleiche zu wenn es KMail gegenüber steht. Videos werden mit MPlayer im Framebuffer angesehen und Gimp und Co. benötige ich nicht. Programmiert wird ausschließlich mit Vim incl. einiger Plugins/Scripte und zur Not läuft strace(1) oder gdb(1) in einem horizontal/vertikal gesplittetem Fenster von Tmux.
Filemanager wie GNU Midnight Commander habe ich noch nie genutzt; weder unter /dev/ttyN, noch einen vergleichbaren Pendant unter X11. Das geht mit der Zsh schneller und komfortabler. PDFs sehe ich mir mit fbgs an oder konvertiere sie (pdf2*, pdfto*) in ein passendes Format.
Das einzige was an meiner Konfiguration noch verbesserungswürdig ist, wäre eine Tastenkombination, die Meine Mails, Newsgroups und RSS-Feeds automatisch abruft und zugleich meinen MP3-Player startet, das System aktualisiert und die ganzen Foren auf neue Beiträge durchsucht, die Links extrahiert und daraus eine übersichtliche HTML-Seite erstellt die ich bequem durchlesen/abrufen kann während ich mir einen Cappuccino mache. Aber das sollte eigentlich kein Problem sein, weil sich tmux über Scripte steuern lässt.
Ihr dürft also ruhig aufhören mich zu bemitleiden weil ich so veraltete und langweilige Programme benutze

Nun sind mir ja Antworten dieser Art ja nicht wirklich neu und ich habe mich dazu ja auch schonmal geäußert, aber anscheinend sieht das ganze wirklich so unkomfortabel und extremst kompliziert aus. Nur ist es das nicht wenn man sich etwas eingearbeitet hat. Meine Workstation läuft 24/7/365 und wenn ich mich morgens einlogge, dann immer unter /dev/ttyN oder /dev/ttyCN (je nachdem auf welcher Kiste ich mich einlogge). Mal davon ausgegangen das ich gerade neu gebootet habe, starte ich zuerst eine neue Session von Tmux. Der startet dann automatisch die Programme, die ich für 98% meiner täglich anfallenden Arbeiten benötige.
Zwei leere Shells (ZSH regelt btw.!!!111!), Mutt für meine Mails, Slrn für Newsgroups, rtorrent für Torrents (Hallo liebe Content-Mafia. Für euch unvorstellbar, aber es gibt auch legale Torrents.), cmus für meine MP3s und Streams, SSH zu meinem Vserver, zwei Verbindungen zu CVS-Repos die ich betreue, Newsbeuter für meine RSS-Feeds, NcFTP für u. a. meine eigene Homepage und Irssi. Und das alles nur indem ich
tmux eingebe. Nachdem alles läuft, drücke ich F7 damit cmus anfängt die letzte MP3 abzuspielen (was genau läuft wird mir unten rechts in der Statuszeile angezeigt); anschließend wird mit STRG a 0 zur ersten freien Shell gewechselt, dort gall (ein Alias) eingegeben und meine Mails und News werden abgerufen und automatisch durch einen Spamfilter gejagt. Bis das geschehen ist, wechsle ich mit STRG a 7 zu Newsbeuter, drücke dort R um alle Feeds zu aktualisieren und wechsle dann zu Irssi um zu sehen was sich in den Channels getan hat. Meistens nicht recht viel (so wie immer halt) und dann rufe ich Mutt auf um meine Mails zu lesen. Die werden nach bestimmten Absendern/Empfängern/Mailinglisten farblich sortiert, damit ich wichtige Mails gleich erkenne und anschließend alle Mails/News/RSS lesen/antworten. Als Editor kommt bei mir entweder Vim oder GNU Emacs zum Einsatz (letzterer für gelegentliche LaTeX-Schmierereien).So weit, so gut. Nur brauche ich auch gelegentlich einen Browser, wobei ich gestehen muss das dies immer seltener der Fall wird. Meistens um mal schnell was bei diversen Suchmaschinen zu suchen, aber da starte ich die Suche direkt aus der Shell heraus
$ search(search ist eine ziemlich eklige, aber funktionelle Shell-function)
Usage: search {-g | -u | -m | -a | -f | -c | -F | -s | -w | -W | -d}
-g: Searching for keyword in google.com
-u: Searching for keyword in groups.google.com
-m: Searching for message-id in groups.google.com
-a: Searching for Authors in groups.google.com
-c: Searching for Modules on cpan.org.
-f: Searching for projects on Freshmeat.
-F: Searching for packages on FileWatcher.
-G: Gentoo file search.
-s: Searching for software on Sourceforge.
-w: Searching for keyword at wikipedia (german).
-W: Searching for keyword at wikipedia (english).
-d: Query dict.leo.org
Für die wenigen Foren die ich täglich abklappere habe ich Aliase angelegt, die mich direkt zu den neusten Beiträgen schicken (..../search.php?search_id=newposts z. B.). Youtube sehe ich mir aus Prinzip nicht mehr an, weil die ganzen This video contains content from Sony Music Entertainment. It is not available in your country-Meldungen langsam aber sicher extremst auf die Eier gehen. Und für die paar Mal die ich mir auf anderen Plattformen Clips/Streams ansehe, wird schnell Firefox gestartet.
Nun wurde mir schon einige Male gesagt das diese Programme uralt, nicht mehr zeitgemäß sind und es bessere Alternativen gibt. Das kann ja durchaus sein, aber für mich gibt es da keine Alternativen. Vim/GNU Emacs treten jedem text/plain-Editor von hier bis übermorgen in den südlichsten Punkt der Wirbelsäule, Slrn ist bei weitem konfigurierbarer und erweiterbarer als Knode und für Mutt trifft das gleiche zu wenn es KMail gegenüber steht. Videos werden mit MPlayer im Framebuffer angesehen und Gimp und Co. benötige ich nicht. Programmiert wird ausschließlich mit Vim incl. einiger Plugins/Scripte und zur Not läuft strace(1) oder gdb(1) in einem horizontal/vertikal gesplittetem Fenster von Tmux.
Filemanager wie GNU Midnight Commander habe ich noch nie genutzt; weder unter /dev/ttyN, noch einen vergleichbaren Pendant unter X11. Das geht mit der Zsh schneller und komfortabler. PDFs sehe ich mir mit fbgs an oder konvertiere sie (pdf2*, pdfto*) in ein passendes Format.
Das einzige was an meiner Konfiguration noch verbesserungswürdig ist, wäre eine Tastenkombination, die Meine Mails, Newsgroups und RSS-Feeds automatisch abruft und zugleich meinen MP3-Player startet, das System aktualisiert und die ganzen Foren auf neue Beiträge durchsucht, die Links extrahiert und daraus eine übersichtliche HTML-Seite erstellt die ich bequem durchlesen/abrufen kann während ich mir einen Cappuccino mache. Aber das sollte eigentlich kein Problem sein, weil sich tmux über Scripte steuern lässt.
Ihr dürft also ruhig aufhören mich zu bemitleiden weil ich so veraltete und langweilige Programme benutze
Mutt: Mails aus einem Script heraus versenden
Submitted by Christian Schneider on Mi, 2010-02-24 15:16
Eigentlich keine grosse Sache:
Wenn mir das jemand gesagt hätte, dann hätte ich keine Panikattacken bekommen, weil ich seit fast 'ner Woche keine Backups mehr gemacht hab.
echo foo | mutt user@name.invalid und der Fall hat sich. Lustig wird es nur wenn man eine Datei anhängen will. Ein echo foo | mutt -a /tmp/jehova.txt user@name.invalid funktioniert normalerweise .. oder auch nicht. Weil wenn sich Mutt dann mit Can't stat user@name.invalid: No such file or directory verabschiedet, dann hat man (wie ich. Haha!) den Fehler gemacht und Mutt 1.5.20 installiert. Da muss das nämlich eine andere Reihenfolge verwendet werden. Nämlich echo foo | mutt -a /tmp/jehova.txt -- user@name.invalid und The -a option must be last in the option list..Wenn mir das jemand gesagt hätte, dann hätte ich keine Panikattacken bekommen, weil ich seit fast 'ner Woche keine Backups mehr gemacht hab.
Mal wieder Zeit für ein paar Rants
Submitted by Christian Schneider on So, 2009-11- 8 06:50
Gibts eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz das einige Addons beim Update von Firefox nicht mehr kompatibel sind oder wird das per random() entschieden? Tab Mix Plus ist da mein absoluter Top-Favorit! Und weil wir grad beim WWW sind.. wer ist eigentlich auf die abgefuckte Idee gekommen, Produktkataloge im Flash-Format anzubieten? Oder noch besser.. der Hersteller von hochwertigen Kunstködern mit eigenem Shop bietet z. B. den Katalog mit als PDF zum freien herunterladen an. Auf RapidShare.. sieht dann in etwa so aus:
Manchmal fühl ich mich einfach nur noch müde.. *sigh*
Diese Datei ist weder einem Premiumaccount, noch einem Collector's Account zugeordnet und kann deshalb insgesamt nur 10 mal heruntergeladen werden.Wieso kriegt es sogar M$ auf die Reihe Patche für Sicherheitslücken online zu stellen und zu dokumentieren, während die Linuxkreaturen kein Wort über gefundene und ggf. behobene Sicherheitslücken verlieren und die Patche klammheimlich einbauen? Wieso fangen einige Mac-User an zu schmollen wenn man ihnen erklärt das die Hardware von Apple veralteter und überteuerter Schrott ist? Was ist so schwer daran, einen halbwegs brauchbaren und ausführlichen Changelog zu erstellen? Mutt ist da auch so ein Fall; ständig kommen neue Features hinzu die irgendwo dokumentiert sind, aber die man erst mit so ekligen Einzeilern wie
Dieses Limit ist erreicht.
Um diese Datei herunterladen zu können, muss der Anbieter entweder die Datei in seinen Collector's Account verschieben, oder die Datei erneut raufladen. Die Datei kann nachträglich in ein Collector's Account verschoben werden. Der Anbieter muss nur auf den Löschlink der Datei klicken, um mehr Informationen zu erhalten.
grep DT_SYN, init.h | sed -e 's/.*"\(.*\)",.*/\1/'raus'grep(1)'en und diff(1)'en muss? Mutt ist da nicht alleine; Slrn, Vim (Ja.
grep DT_ init.h | grep -v define | sort
:h version-7.2 ist mir bekannt, aber da steht nicht drin welche Settings neu sind) und sämtliche GNU-utilities sind da ebenfalls gemeint.Manchmal fühl ich mich einfach nur noch müde.. *sigh*
Spam mit Mutt und SpamAssassin verarbeiten
Submitted by Christian Schneider on Di, 2009-03-31 19:11
Ich lösche meine Mails bereits auf dem Server mit Mailfilter, aber ab und zu kommt es vor das doch noch einiges an Spam durchkommt. Dieser wird (zu ~99%) mittels SpamAssassin erkannt und mit *****SPAM***** im Subject gekennzeichnet. Man kann diese zwar dann automatisch löschen oder verschieben lassen (Procmail, Macro, ..), aber ich guck mir lieber erstmal das Subject genauer an, weil ein False Positiv logischerweise nur bei den wirklich wichtigen Mails auftritt. Egal..
Die Spam-Mails sind im Subject mit *****SPAM***** gekennzeichnet und somit kann man das Tag-Feature von Mutt nutzen. Dazu einfach T drücken, \*\*\*\*\*SPAM\*\*\*\*\* eingeben und abschließend ;d drücken um die Mails in den Spamordner zu verfrachten.
Es sind halt die kleinen Dinge im Leben..
Die Spam-Mails sind im Subject mit *****SPAM***** gekennzeichnet und somit kann man das Tag-Feature von Mutt nutzen. Dazu einfach T drücken, \*\*\*\*\*SPAM\*\*\*\*\* eingeben und abschließend ;d drücken um die Mails in den Spamordner zu verfrachten.
Es sind halt die kleinen Dinge im Leben..
Mutt und multiple Accounts Part II.
Submitted by Christian Schneider on So, 2008-04-27 16:26
Hier habe ich geschrieben das man mit Mutt verschiedene Identitaeten nutzen kann, indem man die reply-hooks einsetzt. Seitdem hab ich mehrere Anfragen auf ein funktionierendes Setup bekommen (Du warst nicht der einzige CryptoCrack :p) und bevor ich alle einzeln beantworte poste ich es gleich hier:
Zum Versenden nutze ich msmtp und da sieht die Konfiguration wie folgt aus:
Das ~C ist ein sog. Pattern und sorgt dafuer das nur Nachrichten abgearbeitet werden, bei denen das nachfolgende Pattern im To: oder Cc: steht. Wenn man jetzt eine Mail bekommt, die an jehova@gmx.invalid adressiert ist, dann zieht der reply-hook und aendert die eigene Adresse. Somit werden Mails die an jehova@gmx.invalid geschickt wurden, auch von jehova@gmx.invalid beantwortet.
Ich habe das mit obiger Konfiguration (mit angepassten Adressen/Hosts/Passwoertern) bei einem neu angelegtem User mit Mutt 1.5.17 aus dem CVS von 20080114 getestet. Wem langweilig ist, der kann man pruefen ob das bei ihm auch funktioniert, da es bei CryptoCrack anscheinend nicht korrekt funktioniert.
# ~/.muttrc
set reverse_name
# Account foobar
reply-hook "~C fnord@foobar.invalid" 'set realname="Christian Schneider"'
reply-hook "~C fnord@foobar.invalid" 'set from="fnord@foobar.invalid"'
reply-hook "~C fnord@foobar.invalid" 'set sendmail="/usr/bin/msmtp -a gmail'
# Account jehova
reply-hook "~C jehova@gmx.invalid" 'set realname="Christian Schneider"'
reply-hook "~C jehova@gmx.invalid" 'set from="jehova@gmx.invalid"'
reply-hook "~C jehova@gmx.invalid" 'set sendmail="/usr/bin/msmtp -a default'
Zum Versenden nutze ich msmtp und da sieht die Konfiguration wie folgt aus:
# ~/.msmtprc
# Account foobar
host mail.foobar.invalid
user fnord@foobar.invalid
from fnord@foobar.invalid
password 2342
# Account jehova
account default
host smtp.gmx.invalid
from jehova@gmx.invalid
user jehova@gmx.invalid
password 2342
Das ~C ist ein sog. Pattern und sorgt dafuer das nur Nachrichten abgearbeitet werden, bei denen das nachfolgende Pattern im To: oder Cc: steht. Wenn man jetzt eine Mail bekommt, die an jehova@gmx.invalid adressiert ist, dann zieht der reply-hook und aendert die eigene Adresse. Somit werden Mails die an jehova@gmx.invalid geschickt wurden, auch von jehova@gmx.invalid beantwortet.
Ich habe das mit obiger Konfiguration (mit angepassten Adressen/Hosts/Passwoertern) bei einem neu angelegtem User mit Mutt 1.5.17 aus dem CVS von 20080114 getestet. Wem langweilig ist, der kann man pruefen ob das bei ihm auch funktioniert, da es bei CryptoCrack anscheinend nicht korrekt funktioniert.
Mutt und multiple Accounts oder..
Submitted by Christian Schneider on Fr, 2008-04-25 01:24
wie man seine Zeit sinnlos verschwendet. Geht eigentlich ganz einfach.. also das Zeit verschwenden. Man setzt sich hin, liest mehrere Stunden lang http://www.mutt.org/doc/manual/ und Google durch und stellt dann fest das man reply-hook verwenden kann. Darauf kommt man auch schneller; naemlich indem man die Dokumentationen durchliest, die fuer die eingesetzte Version geschrieben wurden. Naemlich http://www.mutt.org/doc/devel/manual.html *narf*
Mutt und verschiedene Profile
Submitted by Christian Schneider on So, 2008-01- 6 16:02
Eigentlich ja kein Problem, wenn man sich nach dem Howto (Sender) Profiles with Mutt richtet oder gleich Muttprofile verwendet. Das einzige was (nur?!) bei mir auftritt ist, dass ich jedesmal die ~/.muttrc neu sourcen muss, damit das Defaultprofil wieder verwendet wird. Genauso bei Verwendung von
save-hook '~C ^foo@bar.invalid$' =Foo/Bar-`date +%Y-%m`Das hat den Nachteil, dass die Backticks nur beim Start von Mutt abgearbeitet werden und ich nach jedem Monatswechsel die ~/.muttrc ebenfalls neu sourcen muss (Ronald hat das gleiche Problem). Ich sollte sowieso mal meine Muttkonfiguration komplett umschreiben und unnoetige/ueberfluessige Sachen entfernen. Wenn ich nur etwas Lust haette .. *sigh*
Gentoo macht wirklich Spass
Submitted by Christian Schneider on Do, 2007-08- 9 08:24
Heute logge ich mich auf einer meiner Workstations ein und will sie mal wieder updaten. Die Distribution (LFS) nutzt emerge von Gentoo als Paketverwaltung. Nachdem ~10 Programme problemlos aktualisiert wurden, bekomme ich folgende Fehlermeldung zu sehen:
Gut.. also sehen wir mal in besagter /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/build.log nach und siehe da:
Im gentoo Bugzilla ist nichts zu finden, also suche ich im Gentoo Forum nach 06-nntp.patch und bin doch etwas erstaunt ueber Die Suche hat 147 Ergebnisse ergeben.. Das soviel Ergebnisse gefunden wurden, liegt daran, dass die Suche des Forums aus 06-nntp.patch kurzerhand patch gemacht hat, was sie somit unbrauchbar macht. Als ich nach "mutt nntp" suche, bekomme ich den Witz des Tages zu lesen.
Ich glaub ich kompiliere wieder alles selbst; dann weiss ich wenigstens das es funktioniert.
Wenn man sich jetzt mal mutt-1.5.16.ebuild findet man darin folgende Zeilen:
Das Problem dabei ist nur, dass die Standardoptionen von $EPATCH_OPTS (-p0 -g0 --no-backup-if-mismatch) fuer den NNTP-Patch von Mutt nicht korrekt sind.
Die Loesung steht naemlich jetzt schon in der Fehlermeldung: Perhaps you used the wrong -p or --strip option?. Nicht "-p0", sondern "-p1"; dann funktioniert es auch.
Und was lernen wir daraus? Richtig. Aktualitaet gut und recht, aber die hilft nicht, wenn sie zusammengepfuscht wird. Es reicht naemlich nicht zwingend aus, einfach die Versionangaben zu aendern. Man sollte die Aenderungen auch erstmal testen.
Sowas ist zwar aergerlich, aber kein Weltuntergang oder "schwerwiegender Fehler" um Antworten von ggf. hier aufschlagenden Debian-Nazis vorzugreifen. Das Resultat eines solchen Fehlers ist lediglich der, dass das neue Programm nicht installiert wird, das Alte jedoch noch vorhanden ist. Es schraenkt also die Stabilitaet des Systems in keinster Art und Weise ein. Und bis Mutt 1.5.16 im Stable-Release von Debian verfuegbar ist, funktioniert es hier auch.
>>> Emerging (1 of 3) mail-client/mutt-1.5.16 to /
[...]
* Failed Patch: 06-nntp.patch !
* ( /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch )
*
* Include in your bugreport the contents of:
*
* /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/06-nntp.patch-20696.out
*
* ERROR: mail-client/mutt-1.5.16 failed.
* Call stack:
* ebuild.sh, line 1648: Called dyn_unpack
* ebuild.sh, line 768: Called qa_call 'src_unpack'
* ebuild.sh, line 44: Called src_unpack
* mutt-1.5.16.ebuild, line 72: Called epatch '/var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch'
* eutils.eclass, line 304: Called die
*
* Failed Patch: 06-nntp.patch!
* If you need support, post the topmost build error, and the call stack if relevant.
* A complete build log is located at '/var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/build.log'.
*
* Messages for package mail-client/mutt-1.5.16:
* Failed Patch: 06-nntp.patch !
* ( /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch )
*
* Include in your bugreport the contents of:
*
* /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/06-nntp.patch-20696.out
*
* ERROR: mail-client/mutt-1.5.16 failed.
* Call stack:
* ebuild.sh, line 1648: Called dyn_unpack
* ebuild.sh, line 768: Called qa_call 'src_unpack'
* ebuild.sh, line 44: Called src_unpack
* mutt-1.5.16.ebuild, line 72: Called epatch '/var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch'
* eutils.eclass, line 304: Called die
*
* Failed Patch: 06-nntp.patch!
* If you need support, post the topmost build error, and the call stack if relevant.
* A complete build log is located at '/var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/build.log'.
*
[..]
Gut.. also sehen wir mal in besagter /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/temp/build.log nach und siehe da:
PATCH COMMAND: patch -p0 -g0 -E --no-backup-if-mismatch < /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch
patching file b/ChangeLog.nntp
can't find file to patch at input line 423
Perhaps you used the wrong -p or --strip option?
The text leading up to this was:
[...]
Im gentoo Bugzilla ist nichts zu finden, also suche ich im Gentoo Forum nach 06-nntp.patch und bin doch etwas erstaunt ueber Die Suche hat 147 Ergebnisse ergeben.. Das soviel Ergebnisse gefunden wurden, liegt daran, dass die Suche des Forums aus 06-nntp.patch kurzerhand patch gemacht hat, was sie somit unbrauchbar macht. Als ich nach "mutt nntp" suche, bekomme ich den Witz des Tages zu lesen.
Ich glaub ich kompiliere wieder alles selbst; dann weiss ich wenigstens das es funktioniert.
Wenn man sich jetzt mal mutt-1.5.16.ebuild findet man darin folgende Zeilen:
for p in "${PATCHDIR}"/*.patch ; do
epatch "${p}"
doneDas Problem dabei ist nur, dass die Standardoptionen von $EPATCH_OPTS (-p0 -g0 --no-backup-if-mismatch) fuer den NNTP-Patch von Mutt nicht korrekt sind.
$ cd /var/tmp/portage/mail-client/mutt-1.5.16/work/mutt-1.5.16
$ patch -p0 -g0 --no-backup-if-mismatch < ../mutt-1.5.16-gentoo-patches/06-nntp.patch
patching file b/ChangeLog.nntp
can't find file to patch at input line 423
Perhaps you used the wrong -p or --strip option?
The text leading up to this was:
--------------------------
|diff --git a/Makefile.am b/Makefile.am
|index 2dd5373..fe66aa5 100644
|--- a/Makefile.am
|+++ b/Makefile.am
--------------------------
File to patch:
[...]
Die Loesung steht naemlich jetzt schon in der Fehlermeldung: Perhaps you used the wrong -p or --strip option?. Nicht "-p0", sondern "-p1"; dann funktioniert es auch.
Und was lernen wir daraus? Richtig. Aktualitaet gut und recht, aber die hilft nicht, wenn sie zusammengepfuscht wird. Es reicht naemlich nicht zwingend aus, einfach die Versionangaben zu aendern. Man sollte die Aenderungen auch erstmal testen.
Sowas ist zwar aergerlich, aber kein Weltuntergang oder "schwerwiegender Fehler" um Antworten von ggf. hier aufschlagenden Debian-Nazis vorzugreifen. Das Resultat eines solchen Fehlers ist lediglich der, dass das neue Programm nicht installiert wird, das Alte jedoch noch vorhanden ist. Es schraenkt also die Stabilitaet des Systems in keinster Art und Weise ein. Und bis Mutt 1.5.16 im Stable-Release von Debian verfuegbar ist, funktioniert es hier auch.
"Koenntet ihr mir bitte.."
Submitted by Christian Schneider on Do, 2007-07-12 11:09
"eine Kopie der vorhandenen Dokumentation fuer das System per Mail schicken?!"
Na sicher doch:
Chris'Mittag machend'tian
Na sicher doch:
$ for i in /usr/share/doc/**/*(.) /usr/src/linux/Documentation/**/*(.)
> do
> mutt -s "${i##*/}" -a $i hirn@hein.er
> done
Chris'Mittag machend'tian
Mutt und SMTP
Submitted by Christian Schneider on Mo, 2007-06-11 02:00
Seit 06/09/07 gibts ja Mutt 1.5.16; gut.. das ist zwar das Develrelease, aber ich nutze seit ~fuenf Jahren nur Devel auf meinen Workstations und hatte bis dato noch kein einziges Problem (mal pebcak ausser Acht gelassen) und seit Mutt 1.5.15 gibt es built-in SMTP; man braucht also keinen Patch oder einen MTA um Mails zu versenden. Das der keinen "richtigen" MTA ersetzen kann ist mir schon klar, aber fuer den Notfall tut der es sicher auch. Ich glaub ich muss mich diese Woche mal hinsetzen und meine Konfigurationsdateien auf den neusten Stand bringen und ggf. anpassen/erweitern. Wenn ich halt nur etwas Lust haette *sigh*













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