Kennt ihr die uebermotivierten Jura-Studenten (vorzugsweise in den ersten Semestern)? So richtige "Also laut Paragraph 2342 duerfen darf man das nicht!". Ja? Dann wisst ihr wie es mir geht; ich werde von den Typen verfolgt. Nicht mal hier in Hamburg bin ich vor denen sicher. In der Firma hier laeuft naemlich einer rum, der Jura studiert und sich hier ein paar Euro nebenbei verdient (macht sozusagen alles was anfaellt).
Der
Hackerparagraph war Stein des Anstosses. Ich sitze mit dem Admin im Serverraum und installiere auf den neuen Servern Gentoo und OpenBSD. Nachdem die OpenBSD-Kiste aufgesetzt war, wollte ich den Host mit
Nmap scannen, damit der Admin eine Liste der offenen Ports hatte. Besagter Jura-Trottel sieht das und macht mich/uns darauf aufmerksam, dass die Nutzung von Nmap nicht zulaessig sei, weil das unter
Vorbereiten des Ausspaehens und Abfangens von Daten faellt und er das melden muss falls wir das doch machen.
Ich wollte ihn ja erschlagen und irgendwo unter einem 19" Rack vergraben, aber wir haben uns dann doch anders entschieden. Es ist naemlich zwingend notwendig das eine Analyse der offenen Ports gemacht wird. Ergo bekam er
RFC1700, telnet und eine ungenutzte Workstation. telnet(1) ist ja nicht poehse[TM], weil telnet sogar bei Windows standardmaessig installiert wird. Jetzt sitzt er da und ueberprueft durch Verbindungsaufbauten mit telnet(1) ob/welche Ports auf besagter OpenBSD-Kiste ansprechbar sind. Gut.. ich koennte ihm zwar sagen welche Ports offen sind, aber das waer ja langweilig. Ausserdem ist er ja schon bei Port ~700. Ich glaube ich nehme irgendeinen Port und packe fortune(6) dahinter. Etwas Abwechslung muss ja auch sein.
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