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Submitted by Christian Schneider on Mo, 2009-03-23 19:28
Am Dienstag mitgemacht, heute bekommen
Und wenn ich endlich mal hier fertig bin und nach Hause komme, dann kann ich mir das Teil auch mal angucken und aufhängen. Nur noch zwei Tage.. Mittwoch bin ich hier endlich fertig.. dann is Schluss mit kaputtoptimierten Servern und Cronjobs die nicht laufen :>
Mal eine etwas andere /etc/issue.net
Submitted by Christian Schneider on Do, 2009-03-19 23:50

Grad gesehen als ich mich via ssh(1) auf einem anderem Host im Netzwerk der Firma eingeloggt habe, für die ich momentan arbeite. Ich mag den Admin irgendwie :>
"Das Backupscript funktioniert nicht!"
Submitted by Christian Schneider on Di, 2009-03-17 15:40
In memory of "Es kann nicht sein das Ihr Backup-Script nicht funktioniert!".
$Admin hat sich vorhin beschwert weil auf einem Server den ich installiert/konfiguriert habe, das Backupscript nicht funktioniert und es keine Backups anlegt. Ergo hab ich mir das Script angesehen ob es ggf. verändert, die Rechte entzogen oder es gelöscht wurde, aber nada. Nach einiger Zeit der Fehlersuche sprang mir dann folgendes ins Gesicht:
Das niemand was an dem Server geändert hat is ja wohl klar oder?!
$Admin hat sich vorhin beschwert weil auf einem Server den ich installiert/konfiguriert habe, das Backupscript nicht funktioniert und es keine Backups anlegt. Ergo hab ich mir das Script angesehen ob es ggf. verändert, die Rechte entzogen oder es gelöscht wurde, aber nada. Nach einiger Zeit der Fehlersuche sprang mir dann folgendes ins Gesicht:
$ ls -l /etc/init.d/cronund nach einem
-rw-r--r-- 1 root root 1510 2007-12-26 16:23 /etc/init.d/cron
$ pgrep -l cronwar mir irgendwie klar wieso keine Backups angelegt wurden.
$ echo $?
1
Das niemand was an dem Server geändert hat is ja wohl klar oder?!
Software-Todo-Liste fuer diese Woche
Submitted by Christian Schneider on So, 2007-11- 4 19:32
Einen Mirror-Server aufsetzen:
Die Packages von den OpenBSD-Mirrors herunter zu laden dauert mir persoenlich naemlich zulange, also werd ich die Packages auf einem lokalen Server mirror'er und noch CVSweb draufpacken; duerfte auf Dauer schneller und schmerzfreier sein als bisher.
Diverse Software porten:
Zsh, lighttpd, mairix, irssi, ..
Serverdienste installieren/konfigurieren:
lighttpd, sqlite3, vsftpd, qmail, ..
Installiert sind sie ja gleich, aber passend konfigurieren und dokumentieren dauert *narf*
Systrace Policies schreiben:
ls, ps, id, tor, sshd, privoxy, lighttpd, ..
Bin gespannt was dazwischenkommt wenn ich damit anfange.. hallo Murphy! *sigh*
Die Packages von den OpenBSD-Mirrors herunter zu laden dauert mir persoenlich naemlich zulange, also werd ich die Packages auf einem lokalen Server mirror'er und noch CVSweb draufpacken; duerfte auf Dauer schneller und schmerzfreier sein als bisher.
Diverse Software porten:
Zsh, lighttpd, mairix, irssi, ..
Serverdienste installieren/konfigurieren:
lighttpd, sqlite3, vsftpd, qmail, ..
Installiert sind sie ja gleich, aber passend konfigurieren und dokumentieren dauert *narf*
Systrace Policies schreiben:
ls, ps, id, tor, sshd, privoxy, lighttpd, ..
Bin gespannt was dazwischenkommt wenn ich damit anfange.. hallo Murphy! *sigh*
"Ticketshop warnt Kreditkartenkunden nach Hackangriff"
Submitted by Christian Schneider on Fr, 2007-10- 5 13:11
Tickets für Konzerte, Festivals, Sportveranstaltungen usw. kann man bei Kartenhaus.de shoppen: nun warnt der Online-Händler vor den möglichen Folgen eines Datendiebstahls. Kreditkartennummern und Rechnungsanschriften seien möglicherweise in falsche Hände gefallen, Kunden sollten entsprechend sorgfältig ihre Abrechnungen prüfen.(via gulli)
Bei einigen Servern die ich "kennengelernt" habe, war das beschaffen solcher Informationen ehrlich gesagt auch gar kein Problem; ich glaube ja nach wie vor das diese Firmen bezahlt werden um Online-Durchsuchungen zu vereinfachen. Die schlimmsten Sachen die mir bisher unter die Finger gekommen ist, waren folgendes
- Backups von Usern oeffentlich via Browser zugaenglich (incl. Directorylistening)
- Ein mysqldump mit Lebenslaeufen incl. Anschriften, Gehaltsschecks, .. via Anon-FTP unter /pub
- Total veraltete Serversoftware (ftp, smtp, pop3, ..) fuer die bei milworm schon seit Monaten Exploits rumliegen
- Unbrauchbarer .htaccess-Schutz (die sollte schon im richtigen Verzeichnis liegen)
- Webinterfaces auf denen das Standard-Passwort im Klartext daneben steht (Router von T-Online sind da ein Paradebeispiel dafuer)
- cgi-bin mit 777 chmod'et
- Passwoerter auf Zettel geschrieben und an den Monitor gehaengt
- Repos (git, hg, cvs, ..) von /etc oeffentlich zugaenglich gemacht
Wenn ein Server gecrackt wurde oder so dermassen misskonfiguriert ist, gibt es nur eine sinnvolle Loesung: Neu installieren. Und zwar komplett neu! Selbst das Einspielen von vorhandenen Backups sollte man sich gruendlich ueberlegen, weil nicht sichergestellt ist, dass diese Backups sauber sind. Es ist teilweise wirklich erbaermlich wie einige Server konfiguriert werden.
Systemdokumentationen
Submitted by Christian Schneider on Mo, 2007-09-24 23:56
Es gibt keinen Ersatz fuer gute Dokumentationen wenn ein Server um ein Uhr frueh anfaengt, sich komisch zu benehmen. Es gibt auch keine zu ausfuehrlichen Dokumentationen! Ich hab schon einige Mails bekommen, wo ich gefragt werde, was ich alles dokumentiere, wie es strukturiert ist, in welchem Format die Dokumentationen sind, ... Das Problem dabei ist nur, dass ich solche Fragen nicht allgemein beantworten kann, da es je nach Kunde und Aufgabe unterschiedlich ist. Im einfachsten Fall - davon ausgegangen das der Kunde keine Sonderwuensche in Bezug auf die Dokumentationen hat - laeuft das wie folgt ab: Kunde will einen Server mit $LINUXDISTRIBUTION installiert/konfiguriert/dokumentiert haben:
Format der Dokumentation:
Die Dokumentationen muessen auf jedem System zu lesen sein; deswegen erstelle ich alle Dokumentationen mit AsciiDoc. Das hat den Vorteil, dass es problemlos moeglich ist die Dokumentationen in verschiedene Formate zu konvertieren (Plain/Text, PDF, X/HTML, Manpage, ..). Ich uebergebe die Dokumentationen in zwei Formen: erstens ausgedruckt auf Papier, damit sie "direkt" vor Ort eingesehen werden koennen und zum zweiten auf einem read-only-Speichermedium (CDROM), damit immer ein Original vorhanden ist auf das zurueckgegriffen werden kann. Auch die Sprache sollte man sich vorher ueberlegen. Wenn man den Kunden danach fragt kommt entweder "Deutsch" oder "Englisch" (oder beides) als Antwort.
Aber ganz egal in welcher Sprache man sie erstellt: Sie muss anschliessend Korrektur gelesen werden! Rechtschreibpruefungen helfen dabei, aber um die Grammatik muss man sich selbst kuemmern. Ein Schreibfehler kann u. U. verheerende Folgen haben.
Systeminformationen:
Zuerst erstelle ich ein Merkblatt ueber den Server; darin enthalten sind Informationen ueber die eingesetzte Distribution, den Kernel, Netzwerkkonfiguration, vorhandene Hardware und die Partitionierung.
Dokumentation der installierten Software
Nach Ende der Installation kommt noch eine Liste der installierten Software hinzu. Bei der installierten Software sollte man darauf achten, dass man die Herstellerseite mit angibt um Verwechslungen auszuschliessen; wenn (optionale) Patche eingespielt wurden, muss ebenfalls auf diese verwiesen werden. Eine solche Liste laesst sich problemlos mit dem Paketmanagementsystem erstellen (aptitude/dpkg, yum, ..), kann aber sehr gross und umfangreich sein. Was fuer jedes Paket enthalten sein sollte, ist der Name des Paketes incl. Version, Verweis auf die Homepage und eine Beschreibung. Sinnvoll waere noch eine Liste aller im Paket enthaltenen Dateien incl. deren Dateigroesse, configure-Optionen und ggf. eine Auflistung aller Pakete die dieses Paket benoetigen.
Konfigurationsdateien
Konfigurationsdateien fuer die installierte Software sind ein Fall fuer sich. Zuallererst sollte man darauf achten das sie unter /etc zu finden sind und der Dateiname mit dem Dienst assoziiert werden kann (also /etc/vsftpd.conf fuer vsftp, usw.). Damit man aber nicht stundenlang suchen muss welche Dateien neu hinzugekommen sind, kann man sich wie folgt behelfen:
Die meisten Programme welche Konfigurationsdateien benoetigen, legen diese nach der Installation automatisch unter /etc ab; jedoch sind diese per Default meist nur bedingt nutzbar und fuer den Kunden unbrauchbar, weswegen ich immer eine neue Konfigurationsdatei erstelle. Die vom Programm abgelegte Konfigurationsdatei verschiebe ich in ein Verzeichnis Namens /etc/default-configurations. Eine Konfigurationsdatei sollte zur besseren Uebersicht folgende Punkte enthalten
Dokumentation der Software
Bevor man aber anfaengt die Software zu installieren, sollte man sich die genaue Kommandozeile notieren. Eine Alternative zum "manuellen Aufschreiben" ist das Programm script(1), welches im Paket util-linux-ng enthalten ist. Hierbei sollte man darauf achten, dass Escape-Sequenzen (LS_COLORS, PS1, GREP_COLOR, ..) das Logfile von script(1) unuebersichtlich machen koennen. Die Verwendung von script(1) hat auch den Vorteil, dass man die exakte Fehlermeldung zur Hand hat und darauf eingehen kann. Nach Moeglichkeit sollte man nicht um das Paketmanagementsystem herum installieren (Sourcen selbst kompilieren/installieren). Wenn sich sowas nicht vermeiden laesst (weil man z. B. die Features von FooBar-2.3.42 benoetigt, aber nur FooBar-1.2.34 als Paket enthalten ist), hat man zwei Moeglichkeiten:
1.) Man kompiliert die Sourcen per Hand (
2.) Man erstellt ein Paket und installiert das mit dem Paketmanagementsystem.
In beiden Faellen muss man die exakten Arbeitsschritte aufschreiben und in der Dokumentation darauf verweisen ob ggf. andere Libs/Header/.. notwendig sind.
Wenn einem Programm Optionen uebergeben werden muessen, dann ist es sinnvoller die "langen" zu nehmen. Ein
Das ist aber noch die einfachste Arbeit; kompliziert ist erst die Wartung der Dokumentationen bzw. die Aenderungen davon. In Firmen administrieren immer mehrere Personen einen Server und es wird immer vorkommen das vorhandene Konfigurationsdateien geaendert werden. Eine Moeglichkeit ist, Aenderungen direkt in der Konfigurationsdatei zu dokumentieren (davon rate ich ab, da diese sonst ziemlich unuebersichtlich werden kann). Man kann auch auch auf sog. SCM, VCS oder RCS zurueckgreifen, aber die eigentliche Schwachstelle ist der User.
Auf meinen Kisten bin ich der einzige Admin und ich habe mir angewohnt, saemtliche Aenderungen in einem ChangeLog zu dokumentieren, der im gleichen Verzeichnis wie die Datei liegt. Erstellt wird der Eintrag mit folgendem Script fuer Vim:
Das ist aber nur eine Loesung, wenn man ab und zu mal was aendert; fuer regelmaessige und umfangreiche Aenderungen (ggf. von mehreren Usern) reicht das auf keinen Fall aus. Hier muss man auf ein RCS seines Vertrauens zurueckgreifen.
Format der Dokumentation:
Die Dokumentationen muessen auf jedem System zu lesen sein; deswegen erstelle ich alle Dokumentationen mit AsciiDoc. Das hat den Vorteil, dass es problemlos moeglich ist die Dokumentationen in verschiedene Formate zu konvertieren (Plain/Text, PDF, X/HTML, Manpage, ..). Ich uebergebe die Dokumentationen in zwei Formen: erstens ausgedruckt auf Papier, damit sie "direkt" vor Ort eingesehen werden koennen und zum zweiten auf einem read-only-Speichermedium (CDROM), damit immer ein Original vorhanden ist auf das zurueckgegriffen werden kann. Auch die Sprache sollte man sich vorher ueberlegen. Wenn man den Kunden danach fragt kommt entweder "Deutsch" oder "Englisch" (oder beides) als Antwort.
Aber ganz egal in welcher Sprache man sie erstellt: Sie muss anschliessend Korrektur gelesen werden! Rechtschreibpruefungen helfen dabei, aber um die Grammatik muss man sich selbst kuemmern. Ein Schreibfehler kann u. U. verheerende Folgen haben.
Systeminformationen:
Zuerst erstelle ich ein Merkblatt ueber den Server; darin enthalten sind Informationen ueber die eingesetzte Distribution, den Kernel, Netzwerkkonfiguration, vorhandene Hardware und die Partitionierung.
Dokumentation der installierten Software
Nach Ende der Installation kommt noch eine Liste der installierten Software hinzu. Bei der installierten Software sollte man darauf achten, dass man die Herstellerseite mit angibt um Verwechslungen auszuschliessen; wenn (optionale) Patche eingespielt wurden, muss ebenfalls auf diese verwiesen werden. Eine solche Liste laesst sich problemlos mit dem Paketmanagementsystem erstellen (aptitude/dpkg, yum, ..), kann aber sehr gross und umfangreich sein. Was fuer jedes Paket enthalten sein sollte, ist der Name des Paketes incl. Version, Verweis auf die Homepage und eine Beschreibung. Sinnvoll waere noch eine Liste aller im Paket enthaltenen Dateien incl. deren Dateigroesse, configure-Optionen und ggf. eine Auflistung aller Pakete die dieses Paket benoetigen.
Konfigurationsdateien
Konfigurationsdateien fuer die installierte Software sind ein Fall fuer sich. Zuallererst sollte man darauf achten das sie unter /etc zu finden sind und der Dateiname mit dem Dienst assoziiert werden kann (also /etc/vsftpd.conf fuer vsftp, usw.). Damit man aber nicht stundenlang suchen muss welche Dateien neu hinzugekommen sind, kann man sich wie folgt behelfen:
ls -1 -F /etc > ~/etc-list.txt; damit wird eine simple Auflistung aller Dateien unter /etc erstellt und unter ~/etc-list.txt abgespeichert. Nachdem man die Software installiert hat, fuehrt man ein ls -1 -F /etc > ~/etclist-new.txt aus und vergleicht diese anschliessend mit diff -udP ~/etc-list.txt ~/etclist-new.txt. Dateien die nach der Softwareinstallation hinzugekommen sind, erkennt man an dem + am Zeilenanfang. Die meisten Programme welche Konfigurationsdateien benoetigen, legen diese nach der Installation automatisch unter /etc ab; jedoch sind diese per Default meist nur bedingt nutzbar und fuer den Kunden unbrauchbar, weswegen ich immer eine neue Konfigurationsdatei erstelle. Die vom Programm abgelegte Konfigurationsdatei verschiebe ich in ein Verzeichnis Namens /etc/default-configurations. Eine Konfigurationsdatei sollte zur besseren Uebersicht folgende Punkte enthalten
- Eine kurze Beschreibung ueber den Zweck dieser Datei,
- mit welcher Softwareversion sie getestet wurde,
- ob (wenn ja, welche) zusaetzlichen Konfigurationsdateien in diese Datei eingebunden sind und
- welche Dokumentationen noch nuetzlich sind (Manpages, ..)
Dokumentation der Software
Bevor man aber anfaengt die Software zu installieren, sollte man sich die genaue Kommandozeile notieren. Eine Alternative zum "manuellen Aufschreiben" ist das Programm script(1), welches im Paket util-linux-ng enthalten ist. Hierbei sollte man darauf achten, dass Escape-Sequenzen (LS_COLORS, PS1, GREP_COLOR, ..) das Logfile von script(1) unuebersichtlich machen koennen. Die Verwendung von script(1) hat auch den Vorteil, dass man die exakte Fehlermeldung zur Hand hat und darauf eingehen kann. Nach Moeglichkeit sollte man nicht um das Paketmanagementsystem herum installieren (Sourcen selbst kompilieren/installieren). Wenn sich sowas nicht vermeiden laesst (weil man z. B. die Features von FooBar-2.3.42 benoetigt, aber nur FooBar-1.2.34 als Paket enthalten ist), hat man zwei Moeglichkeiten:
1.) Man kompiliert die Sourcen per Hand (
./configure && make && make install2.) Man erstellt ein Paket und installiert das mit dem Paketmanagementsystem.
In beiden Faellen muss man die exakten Arbeitsschritte aufschreiben und in der Dokumentation darauf verweisen ob ggf. andere Libs/Header/.. notwendig sind.
Wenn einem Programm Optionen uebergeben werden muessen, dann ist es sinnvoller die "langen" zu nehmen. Ein
pure-ftpd -y 3:20 -c 15 -C 5 -Bkann man ohne nachzulesen kaum verstehen, waehrend ein
pureftpd --peruserlimits 3:20 --maxclientsnumber 15 --maxclientsperip 15 --daemonizeauch nach laengerer Zeit noch verstaendlich ist. Nach Moeglichkeit sollte man auch die Optionen vor Ort dokumentieren.
Das ist aber noch die einfachste Arbeit; kompliziert ist erst die Wartung der Dokumentationen bzw. die Aenderungen davon. In Firmen administrieren immer mehrere Personen einen Server und es wird immer vorkommen das vorhandene Konfigurationsdateien geaendert werden. Eine Moeglichkeit ist, Aenderungen direkt in der Konfigurationsdatei zu dokumentieren (davon rate ich ab, da diese sonst ziemlich unuebersichtlich werden kann). Man kann auch auch auf sog. SCM, VCS oder RCS zurueckgreifen, aber die eigentliche Schwachstelle ist der User.
Auf meinen Kisten bin ich der einzige Admin und ich habe mir angewohnt, saemtliche Aenderungen in einem ChangeLog zu dokumentieren, der im gleichen Verzeichnis wie die Datei liegt. Erstellt wird der Eintrag mit folgendem Script fuer Vim:
fun! InsertChangeLog()
normal(1G)
call append(0, strftime("%a %b %d %T %Z %Y") . " Christian Schneider >strcat@gmx.net<")
call append(1, "")
call append(2, " * ")
call append(3, "")
execute ':3'
normal($)
endfun
map ,cl :call InsertChangeLog()>cr<A
Das ist aber nur eine Loesung, wenn man ab und zu mal was aendert; fuer regelmaessige und umfangreiche Aenderungen (ggf. von mehreren Usern) reicht das auf keinen Fall aus. Hier muss man auf ein RCS seines Vertrauens zurueckgreifen.
"Wir brauchen eine Firewall.."
Submitted by Christian Schneider on Mi, 2007-05-30 09:55
".. auf jeder Workstation in $ROOM-A!"
($ROOM-A ist ein abgeschotteter Raum, in dem nur bestimmte Personen arbeiten, welche die notwendigen Befugnisse haben (da liegt "geheimes" Material auf den SunOS-Workstations.))
Ich: Wieso das denn?
MCSE: Damit die Boxen abgesichert sind.
Ich: Wieso? Damit 192.*.0.1 nicht von 192.*.0.2 angegriffen werden kann?
MCSE: Nein. Damit niemand von aussen angreifen kann!
Ich: Wie "von aussen"? Ist doch ein privates Netz ohne Verbindung nach aussen oder lieg ich da falsch?
MCSE: Ja schon, aber fuer den Fall der Faelle.
Ich: Also wenn jemand einbricht, ein Loch durch die Stahlbetonwaende im Keller bohrt und unentdeckt 150m quer durch das Gebaeude zum naechsten Router legt?
MCSE: Schonmal was von WLAN gehoert?
Ich: Ja. Und das funktioniert ohne WLAN-Karte oder Router/AP? Cool..
MCSE: Ja.. nein.. das nicht, aber eine Firewall schadet mit Sicherheit nicht!
Ich: Hast Du Dir schon einen Sarg bestellt?
MCSE: Noe. Wieso?
Ich: Wieso nicht? Schadet doch nicht oder?!
Ich: Wer zahlt, schafft an und das Installieren einer Firewall in $ROOM-A steht nicht in meinem Vertrag. Geh zum Chef, erklaer es ihm und ich mach es. Bis dahin lass mich in Ruhe arbeiten.
Darauf hin ging der MCSE zum Chef, der holte den Admin, der fuer die Kisten in $ROOM-A zustaendig ist und der hat die ganze Sache dann abgeblasen.
Irgendwie hat mich der MCSE an die Kiddies in diversen Foren erinnert, die auf ihren Linux 10.0 Workstations eine Firewall benoetigen, damit sie "Ports sperren" koennen. Habt ihr schonmal versucht denen zu erklaeren das es nicht noetig ist, einen Port "zu sperren", wenn hinter diesem kein Daemon laeuft?
Ich versteh es sowieso nicht so ganz. In den ~20 Jahren, in denen ich mit Unix/Linux arbeite, habe ich noch nie (ernsthaft) eine Firewall auf einer Workstation benoetigt. Auf einem Router bzw. Server, kann das logischerweise anders aussehen, aber auf einer Workstation ist eine Firewall sinnbefreit. Wenn ueberhaupt, dann hilft nur die Firewall schlechthin: brain-v0.1.tar.gz.
($ROOM-A ist ein abgeschotteter Raum, in dem nur bestimmte Personen arbeiten, welche die notwendigen Befugnisse haben (da liegt "geheimes" Material auf den SunOS-Workstations.))
Ich: Wieso das denn?
MCSE: Damit die Boxen abgesichert sind.
Ich: Wieso? Damit 192.*.0.1 nicht von 192.*.0.2 angegriffen werden kann?
MCSE: Nein. Damit niemand von aussen angreifen kann!
Ich: Wie "von aussen"? Ist doch ein privates Netz ohne Verbindung nach aussen oder lieg ich da falsch?
MCSE: Ja schon, aber fuer den Fall der Faelle.
Ich: Also wenn jemand einbricht, ein Loch durch die Stahlbetonwaende im Keller bohrt und unentdeckt 150m quer durch das Gebaeude zum naechsten Router legt?
MCSE: Schonmal was von WLAN gehoert?
Ich: Ja. Und das funktioniert ohne WLAN-Karte oder Router/AP? Cool..
MCSE: Ja.. nein.. das nicht, aber eine Firewall schadet mit Sicherheit nicht!
Ich: Hast Du Dir schon einen Sarg bestellt?
MCSE: Noe. Wieso?
Ich: Wieso nicht? Schadet doch nicht oder?!
Ich: Wer zahlt, schafft an und das Installieren einer Firewall in $ROOM-A steht nicht in meinem Vertrag. Geh zum Chef, erklaer es ihm und ich mach es. Bis dahin lass mich in Ruhe arbeiten.
Darauf hin ging der MCSE zum Chef, der holte den Admin, der fuer die Kisten in $ROOM-A zustaendig ist und der hat die ganze Sache dann abgeblasen.
Irgendwie hat mich der MCSE an die Kiddies in diversen Foren erinnert, die auf ihren Linux 10.0 Workstations eine Firewall benoetigen, damit sie "Ports sperren" koennen. Habt ihr schonmal versucht denen zu erklaeren das es nicht noetig ist, einen Port "zu sperren", wenn hinter diesem kein Daemon laeuft?
Ich versteh es sowieso nicht so ganz. In den ~20 Jahren, in denen ich mit Unix/Linux arbeite, habe ich noch nie (ernsthaft) eine Firewall auf einer Workstation benoetigt. Auf einem Router bzw. Server, kann das logischerweise anders aussehen, aber auf einer Workstation ist eine Firewall sinnbefreit. Wenn ueberhaupt, dann hilft nur die Firewall schlechthin: brain-v0.1.tar.gz.
Mein glorreicher Router und Blablabla..
Submitted by Christian Schneider on Do, 2007-04-26 23:16
Mein glorreicher Vigor 2900 roedelt noch immer still und heimlich vor sich hin.
Probleme gab es bisher nur einmal, weil ein Bekannter nichts herunterladen konnte wenn er ueber mein WLAN online war. Lag aber daran, dass mein Vigor 2900G die gaengigsten Executables (exe, bat, com, pif und src) blockt. Das einzige was nervt, ist, dass das Model jetzt schon wieder veraltet ist, aber wayne.. Ich muss mir nur irgendwann mal ein Script schreiben, mit dem den Status vom Router abfragen und das dann in mein "Backup-Report - Script" einbinden kann.
Was aber irgendwie _richtig_ nervt, ist, dass einige Propagandaidioten von M$ keine Moeglichkeit auslassen, sich laecherlich zu machen. Ich arbeite ja freiberuflich und war bei einem Kunden in Wuerzburg (der Stadt mit den Hotels, bei denen die Steckdose >=2m vom Schreibtisch weg ist), weil sie in der Firma einen Server benoetigen, auf dem sie sensible Daten abspeichern koennen. Das ganze Vorhaben war bis dato jedoch lediglich "wir brauchen und wenn wir das dann haben, ..". Sie wollten also eine Softwareloesung und dann - je nach Software - drei Administratoren dafuer einstellen, die sich ausschliesslich um diesen Server kuemmern (also der Optimalfall). Die M$-Nazis waren vor mir dran und schwaermen dem Management was von "verschluesseltem Dateisystem", "sichere Uebertragung" und "Support" vor und veranschlagen fuer *einen* Server incl. Software (und die enthaltenen Lizenzen) und einmaliger Installation 8000 Euro.
Jetzt mache ich den Job ja auch noch nicht seit 42 Jahren, aber normalerweise hat man doch Zeit seine Argumente vorzubringen und wenn der andere dran ist, haelt man die Schnauze, oder? Ja klar.. von wegen. Ich sage lediglich "Ich biete Ihnen die gleiche Funktionalitaet; jedoch *ohne* Lizenzen welche sie einschraenken, mit Software deren Quelltexte sie einsehen und aendern koennen. Und das ganze kostet Sie nichtmal ein Drittel davon!" und schon fallen mir die Kreaturen von M$ ins Wort. Ich glaube ja das diese Typen einen "Diese Argumente haben wir!"-Katalog haben, der folgende "Argumente" beinhaltet:
- Softwaretechnologien von M$ sind weltfuehrend!
Auf Platz 1 der ewigen Rangliste bei SecurityFocus?
- Wir bieten Support!
Kostenlosen? Ja?! Nein!? Danke fuer's Gespraech.
- Unsere Software ist erweiterbar!
Mehr/Besser als OpenSource?
- Unsere Software ist intuitiv zu bedienen!
Ein Admin der nur mit Intuition ans Werk geht, ist kein Admin, sondern ein Idiot!
- Die Betriebskosten durch die Administration sind bei Linux um ein vielfaches hoeher!
Ob jetzt drei Windows-Admins oder drei Linux-Admins eingestellt werden, macht jetzt genau welchen Unterschied?
- Windows kann auch remote administriert werden!
Das ist kein Feature, sondern Standard. Abgesehen davon kann ich Linux (je nach Distribution) sogar remote installieren.
- Das Einspielen von Updates ist sehr einfach und funktioniert zuverlaessig!
Ihr meint jetzt mal davon abgesehen das man nicht sieht was genau eingespielt wird und man sogar nach einem Update vom IE6 auf IE7 neu starten muss, ja?!
- Windows unterstuetzt mehr Hardware!
Sparc? MIPS? Alpha? VAX? Oder meint ihr die Hardware auf dem Server, auf dem es installiert werden soll? Die wird naemlich auch komplett von Linux unterstuetzt.
Die ganze Debatte ging wie gesagt ueber ~2 Stunden; mit dem Ergebnis das der Server jetzt mit einer Linux-Distribution ausgestattet ist und die Daten in Zukunft auf einem verschluesseltem Filesystem abgelegt werden. Mitte naechsten Monat bekommen die bis dahin eingestellten Administratoren eine Einweisung und die Dokumentationen zu dem System.. die ich erst noch fertigschreiben muss (Hallo elise *g*).
Router aktiv seit: 1319:40:13
Probleme gab es bisher nur einmal, weil ein Bekannter nichts herunterladen konnte wenn er ueber mein WLAN online war. Lag aber daran, dass mein Vigor 2900G die gaengigsten Executables (exe, bat, com, pif und src) blockt. Das einzige was nervt, ist, dass das Model jetzt schon wieder veraltet ist, aber wayne.. Ich muss mir nur irgendwann mal ein Script schreiben, mit dem den Status vom Router abfragen und das dann in mein "Backup-Report - Script" einbinden kann.
Was aber irgendwie _richtig_ nervt, ist, dass einige Propagandaidioten von M$ keine Moeglichkeit auslassen, sich laecherlich zu machen. Ich arbeite ja freiberuflich und war bei einem Kunden in Wuerzburg (der Stadt mit den Hotels, bei denen die Steckdose >=2m vom Schreibtisch weg ist), weil sie in der Firma einen Server benoetigen, auf dem sie sensible Daten abspeichern koennen. Das ganze Vorhaben war bis dato jedoch lediglich "wir brauchen und wenn wir das dann haben, ..". Sie wollten also eine Softwareloesung und dann - je nach Software - drei Administratoren dafuer einstellen, die sich ausschliesslich um diesen Server kuemmern (also der Optimalfall). Die M$-Nazis waren vor mir dran und schwaermen dem Management was von "verschluesseltem Dateisystem", "sichere Uebertragung" und "Support" vor und veranschlagen fuer *einen* Server incl. Software (und die enthaltenen Lizenzen) und einmaliger Installation 8000 Euro.
Jetzt mache ich den Job ja auch noch nicht seit 42 Jahren, aber normalerweise hat man doch Zeit seine Argumente vorzubringen und wenn der andere dran ist, haelt man die Schnauze, oder? Ja klar.. von wegen. Ich sage lediglich "Ich biete Ihnen die gleiche Funktionalitaet; jedoch *ohne* Lizenzen welche sie einschraenken, mit Software deren Quelltexte sie einsehen und aendern koennen. Und das ganze kostet Sie nichtmal ein Drittel davon!" und schon fallen mir die Kreaturen von M$ ins Wort. Ich glaube ja das diese Typen einen "Diese Argumente haben wir!"-Katalog haben, der folgende "Argumente" beinhaltet:
- Softwaretechnologien von M$ sind weltfuehrend!
Auf Platz 1 der ewigen Rangliste bei SecurityFocus?
- Wir bieten Support!
Kostenlosen? Ja?! Nein!? Danke fuer's Gespraech.
- Unsere Software ist erweiterbar!
Mehr/Besser als OpenSource?
- Unsere Software ist intuitiv zu bedienen!
Ein Admin der nur mit Intuition ans Werk geht, ist kein Admin, sondern ein Idiot!
- Die Betriebskosten durch die Administration sind bei Linux um ein vielfaches hoeher!
Ob jetzt drei Windows-Admins oder drei Linux-Admins eingestellt werden, macht jetzt genau welchen Unterschied?
- Windows kann auch remote administriert werden!
Das ist kein Feature, sondern Standard. Abgesehen davon kann ich Linux (je nach Distribution) sogar remote installieren.
- Das Einspielen von Updates ist sehr einfach und funktioniert zuverlaessig!
Ihr meint jetzt mal davon abgesehen das man nicht sieht was genau eingespielt wird und man sogar nach einem Update vom IE6 auf IE7 neu starten muss, ja?!
- Windows unterstuetzt mehr Hardware!
Sparc? MIPS? Alpha? VAX? Oder meint ihr die Hardware auf dem Server, auf dem es installiert werden soll? Die wird naemlich auch komplett von Linux unterstuetzt.
Die ganze Debatte ging wie gesagt ueber ~2 Stunden; mit dem Ergebnis das der Server jetzt mit einer Linux-Distribution ausgestattet ist und die Daten in Zukunft auf einem verschluesseltem Filesystem abgelegt werden. Mitte naechsten Monat bekommen die bis dahin eingestellten Administratoren eine Einweisung und die Dokumentationen zu dem System.. die ich erst noch fertigschreiben muss (Hallo elise *g*).
Der Albtraum von allen BOfHs
Submitted by Christian Schneider on So, 2006-03- 5 15:37
duerfte folgendes Video sein http://www.youtube.com/watch?v=Oe0toAEmp98 sein. Vorallem deswegen, weil er nix dafuer kann :>
Das Video ist nicht von mir gemacht/gedreht worden; ich hab es nur vorhin unter ~/download gefunden und hochgeladen.
Das Video ist nicht von mir gemacht/gedreht worden; ich hab es nur vorhin unter ~/download gefunden und hochgeladen.













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