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Submitted by Christian Schneider on Sa, 2011-05- 7 18:38
BKA-Präsident Jörg Ziercke betonte angesichts der jüngsten Berichte über die terroristische Bedrohungslage noch einmal seine Überzeugung, dass Deutschland unbedingt die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten wieder einführen muss. Ziercke erklärte dies gegenüber der "Welt am Sonntag" und sprach dabei - wie mittlerweile auch viele Politiker - von einer "Mindestdatenspeicherung".Quelle: gulli.com
"Alle Experten sind sich einig: Wir brauchen die Frist zur Mindestspeicherung", erklärte Ziercke. [...]
Ziercke jedenfalls ist nach wie vor von der Notwendigkeit einer anlasslosen sechsmonatigen Speicherung von Telekommunikationsdaten überzeugt. "Diese Frist brauchen wir, um terroristische Netzwerkstrukturen aufklären zu können," erklärte er. Auch bei anderen Straftaten, bei denen das Internet eine Rolle spiele, sei die Vorratsdatenspeicherung wichtig. Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte das Bundeskriminalamt laut Ziercke rund 5100 Anträge bei Providern auf Datenauskunft. "In 87 Prozent der Fälle haben wir keine Auskunft mehr bekommen, weil die Daten bereits gelöscht waren. In nur 13 Prozent hatten wir Glück. Das ist wie bei einer Lotterie."
"Alle Experten" empfehlen eine "anlasslose sechsmonatige Speicherung" um "um terroristische Netzwerkstrukturen aufklären zu können". Also mal davon abgesehen das ich ernsthaft bezweifle das das BKA wirklich Leute besitzt die man in dem Zusammenhang als Experten bezeichnen kann, frage ich mich wie die auf sechs Monate kommen? Werden die Anschläge - von denen es in Deutschland ja schon soviel gegeben hat - sechs Monate im Voraus geplant und übers Internet abgesprochen oder brauchen die BKA'ler sechs Monate um darauf reagieren zu können?
Aber mal im Ernst.. welcher ernstzunehmende Terrorist plant denn seine Anschläge über unverschlüsselte Kommunikationswege über das Medium Internet durch Zugang eines Providers der im gleichen Land steht? Wer das macht ist keine Gefahr, weil der mit allem was die Komplexität eines Waschlappens übersteigt, komplett überfordert ist. "Terroristische Netzwerkstrukturen aufklären".. bei der geballten Inkompetenz würden sie die nichtmal erkennen wenn er ihnen bei der morgendlichen Essensuche zusammen mit dem Deckel der Mülltonne auf den Kopf fallen würde.
Mit mir kann man nicht diskutieren
Submitted by Christian Schneider on Di, 2007-07-24 10:15
Das wurde mir zumindest heute gesagt. Ich war/bin bei einer "Firma" (Name/Ort spielt keine Rolle), wo mir ein Befuerworter des "Bundestrojaners" erklaert hat, dass dieser (also der Bundestrojaner) dafuer sorgt, dass Terroristen sozusagen virtuell ueberwacht werden koennen und somit ihr Handlungsspielraum eingeschraenkt wird.
Er (der Befuerworter des Bundestrojaners) hat damit argumentiert, dass ja niemand so genau weiss ob das auf Hard- oder Softwarebasis ablaeuft und mir vorgeschlagen, dass ich in die Rolle eines Terroristen schluepfe, damit er mir aufzeigen kann, wie sehr mein Spielraum eingeschraenkt wird. Jetzt muss ich dazu sagen das ich es wirklich ausprobieren und ihn nicht angreifen wollte und deswegen hab ich mich darauf eingelassen. Folgende Situation: Ich bin ein Terrorist der den Bundestag in die Luft sprengen will (wenn schon, denn schon!). Das lief dann wie folgt ab (die Fragen/Antworten sind auf das noetigste gekuerzt).
Er: Deine Plaene fuer den Anschlag sind auf Deinem PC gespeichert und die kann man abrufen und dann Massnahmen treffen.
Ich: Nein. Die hab ich auf einem USB-Stick mit verschluesseltem Dateisystem und den habe ich immer bei mir.
Er: Aber Du brauchst einen PC damit Du an die Plaene kommst und Deiner ist ja durch den Bundestrojaner ueberwacht.
Ich: Dann kauf ich mir einen Laptop.
Er: Aber Du musst ja auch online gehen.
Ich: Wieso? Der USB-Stick funktioniert ja auch ohne Internetverbindung oder?
Er: Ja schon, aber wie willst Du Dich mit den anderen Terroristen absprechen?
Ich: Dann geh ich in ein Internet-Cafe oder such mir ein offenes WLAN.
Er: Und wenn das nicht funktioniert?
Ich: Wieso soll das nicht funktionieren?
Er: Weil der andere Terrorist auch ueberwacht wird.
Ich: Dann schreib ich ihm einen Brief.
Er: Und wenn Dein Briefwechsel auch ueberwacht wird?
Ich: Auch durch den Bundestrojaner?
Er: Nein. Durch die Informationen die er auf Deinem PC gefunden hat.
Ich: Da findet er nix, weil ich die wenn ueberhaupt auf dem USB-Stick habe.
Er: Ja schon, aber fuer den Fall das doch..
Ich: Dann werfe ich den frankierten Brief in einen Briefkasten und schicke ihn an die Cousine seiner Tante zweiten Grades.
Er: Aber er muss den dann auch irgendwann abholen!
Ich: Dann mach ich es ganz kompliziert. Dann plane ich den Anschlag im Ausland und trete mit ihm in Deutschland gar nicht in Kontakt.
Er: Jetzt schweifen wir ab... es geht um den Bundestrojaner.
Ich: Stimmt. Und der verhindert im Ausland geplante Anschlaege jetzt wie genau?!
Er: Indem man Zugriff auf den Rechner des Terroristen bekommt!
Ich: Bekommst Du ja gar nicht, weil Du nichtmal weisst welches OS ich verwende.
Er: Das kriegt man schon raus.
Ich: Na und? Dann wuchte ich in Terroristenmanier einen Fussgaenger mit einem Laptop in der Hand um, boote eine Live-CD wie GRML und nutze den dann.
Er: Das ist mir jetzt zu bloed. Mit dir kann man einfach nicht normal diskutieren!
Sollte es mal zu einem Buergerkrieg kommen, erinnert mich bitte daran, dass ich den Typen zuerst erschlage.
Er (der Befuerworter des Bundestrojaners) hat damit argumentiert, dass ja niemand so genau weiss ob das auf Hard- oder Softwarebasis ablaeuft und mir vorgeschlagen, dass ich in die Rolle eines Terroristen schluepfe, damit er mir aufzeigen kann, wie sehr mein Spielraum eingeschraenkt wird. Jetzt muss ich dazu sagen das ich es wirklich ausprobieren und ihn nicht angreifen wollte und deswegen hab ich mich darauf eingelassen. Folgende Situation: Ich bin ein Terrorist der den Bundestag in die Luft sprengen will (wenn schon, denn schon!). Das lief dann wie folgt ab (die Fragen/Antworten sind auf das noetigste gekuerzt).
Er: Deine Plaene fuer den Anschlag sind auf Deinem PC gespeichert und die kann man abrufen und dann Massnahmen treffen.
Ich: Nein. Die hab ich auf einem USB-Stick mit verschluesseltem Dateisystem und den habe ich immer bei mir.
Er: Aber Du brauchst einen PC damit Du an die Plaene kommst und Deiner ist ja durch den Bundestrojaner ueberwacht.
Ich: Dann kauf ich mir einen Laptop.
Er: Aber Du musst ja auch online gehen.
Ich: Wieso? Der USB-Stick funktioniert ja auch ohne Internetverbindung oder?
Er: Ja schon, aber wie willst Du Dich mit den anderen Terroristen absprechen?
Ich: Dann geh ich in ein Internet-Cafe oder such mir ein offenes WLAN.
Er: Und wenn das nicht funktioniert?
Ich: Wieso soll das nicht funktionieren?
Er: Weil der andere Terrorist auch ueberwacht wird.
Ich: Dann schreib ich ihm einen Brief.
Er: Und wenn Dein Briefwechsel auch ueberwacht wird?
Ich: Auch durch den Bundestrojaner?
Er: Nein. Durch die Informationen die er auf Deinem PC gefunden hat.
Ich: Da findet er nix, weil ich die wenn ueberhaupt auf dem USB-Stick habe.
Er: Ja schon, aber fuer den Fall das doch..
Ich: Dann werfe ich den frankierten Brief in einen Briefkasten und schicke ihn an die Cousine seiner Tante zweiten Grades.
Er: Aber er muss den dann auch irgendwann abholen!
Ich: Dann mach ich es ganz kompliziert. Dann plane ich den Anschlag im Ausland und trete mit ihm in Deutschland gar nicht in Kontakt.
Er: Jetzt schweifen wir ab... es geht um den Bundestrojaner.
Ich: Stimmt. Und der verhindert im Ausland geplante Anschlaege jetzt wie genau?!
Er: Indem man Zugriff auf den Rechner des Terroristen bekommt!
Ich: Bekommst Du ja gar nicht, weil Du nichtmal weisst welches OS ich verwende.
Er: Das kriegt man schon raus.
Ich: Na und? Dann wuchte ich in Terroristenmanier einen Fussgaenger mit einem Laptop in der Hand um, boote eine Live-CD wie GRML und nutze den dann.
Er: Das ist mir jetzt zu bloed. Mit dir kann man einfach nicht normal diskutieren!
Sollte es mal zu einem Buergerkrieg kommen, erinnert mich bitte daran, dass ich den Typen zuerst erschlage.
Warum die Ueberwachung ueber das Internet ausgeweitet werden sollte
Submitted by Christian Schneider on Di, 2007-07-10 18:30
http://www.welt.de/[..]/Ein_Plaedoyer_fuer_die_Online-Durchsuchung.html
[..]
Islamistisch motivierte Terroranschläge wie jüngst in Großbritannien seien auch in Deutschland denkbar.
Achso .. na gegen solche Argumente kann man dann natuerlich nix mehr einwenden.
Auch noch sehr schoen:
[..]
"Wenn wir die dafür Verantwortlichen ermitteln wollen, müssen die technischen und rechtlichen Möglichkeiten entsprechend angepasst werden."
[..]
Ein dunkler und abhoersicherer Raum irgendwo in den Tiefen des BKAs; Beamte und einige wenige Politiker (Namen will ich keine nennen) diskutieren lautstark; Schlagworte wie "Terrorismus", "Bombenanschlag" und "Ueberwachung" fallen. Ploetzlich geht die Tuer auf und ein Beamter mit grau-melierten Haaren und Anzug betritt den Raum. Es wird schlagartig still und jeder der Anwesenden blickt voller Ehrfurcht auf die imposante Erscheinung. "Bleiben Sie ruhig und bewahren Sie Ruhe! Wir kuemmern uns darum!". Anschliessend verlaesst er wortlos den Raum und verschliesst die Tuer hinter sich. Die Anwesenden sehen sich kurz an und fangen enthusiastischen an zu jubeln, zu klatschen und fallen sie freudestrahlend in die Arme.
Der unbekannte Ueber-H4x0r geht wortlos in einen dunklen Raum dessen Tuer von bewaffneten SEK-Beamten bewacht wird. Erst nachdem seine Identitaet durch eine komplizierte Fingerabdruck-/Iris-/DNA-/Stimm- Ueberpruefung bestaetigt wurde, senken die SEK-Beamten die fertig geladenen und auf ihn gerichteten MP5'. Eine schwere Stahltuer wird hydraulisch geoeffnet und als die roten Laserstrahlen deaktiviert sind, geht er ohne ein Wort zu sagen durch den Gang in den Raum und stellt sich vor den Tresor an der Wand.
Erst als die Tuer hinter ihm wieder geschlossen ist, holt er den Schluessel, der an seiner Halskette haengt, hervor und oeffnet den Tresor. Er greift hinnein und zieht einen Laptop heraus, setzt sich an den Tisch in der Mitte und klappt ihn auf. Sofort erscheint Windows Vista und praesentiert ihm die Benutzeroberflaeche des Bundestrojaners, die die ganzen 1600x1200 einnimmt. Er ist davon unbeeindruckt, denn er ist mit damit vertraut, hat er es doch schon so oft genutzt. Er lehnt sich zurueck und sagt nur den Namen der betreffenden Person. Der Laptop erkennt seine Stimmeingabe und sofort werden Datenstroeme an jeden Computer in ganz Deutschland gesendet und alle gefundenen Daten analysiert, verwertet und abgeglichen. Nach wenigen Sekunden wird das Ergebnis mit einem Beamer an die Wand projiziert. Mit strengem Blick sieht er dem Terroristen virtuell tief in die Augen; er greift in seine Innentasche und holt sein Handy raus. Er waehlt eine Nummer, die er schon blind und auswendig kennt und murmelt nur "Der Terrorist heisst Foo Bar und wohnt in Strasse, Nummer. SEK Marsch!".
Er schliesst den Laptop, legt ihn zurueck in den Tresor und als sich die schwere Tuer schliesst wird diese sofort wieder von bewaffneten Maennern des SEK beschuetzt. Er geht ueber die Treppe nach oben als sein Handy klingelt und zum ersten Mal heute sieht man ihn laecheln. Als er den Anruf entgegennimmt weiss er bereits um was es geht: "Auftrag erledigt. Terrorist gefasst! Ende.". Kurz darauf geht er durch die nur noch schwach beleuchteten Gaenge des BKAs in das Buero seines Vorgesetzten. Sie sehen sich an und er nickt nur kurz und verlaesst dann wortlos das Gebaeude durch den Haupteingang.
Soviel zu den Tagtraeumen einige Politiker. In Wirklichkeit duerfte es
Verlag bietet Hogefeld Volontariat an
Submitted by Christian Schneider on Di, 2007-06-19 22:04
http://www.focus.de/[..]/ex-raf-terroristin_aid_63732.html
Der Gießener Psychosozial-Verlag hat der ehemaligen RAF-Terroristin Birgit Hogefeld für die Zeit nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis ein Volontariat angeboten.
[..]
Hogefeld wird zu den Leitfiguren der dritten RAF-Generation gezählt.
Ich krieg 'n dicken Hals. Terroristen schiebt man Jobs in den Arsch und Schulabgaenger kriegen nicht mal einen Lehrstelle geschweige denn einen Arbeitsplatz. Diese gottverdammten Heuchler und Luegner, die sich "Politiker" und "Psychologen" nennen, fangen an mich zu langweilen. Und zwar tierisch.













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